08 31st, 2010

Die Geographie des “Eislandes”

Der zweitgrößte Inselstaat Europas hat eine Landfläche von 103.000 Quadratkilometern. Da sie vulkanischen Ursprungs ist, handelt es sich bei Island um die größte Vulkaninsel der Welt. Unter der Oberfläche passiert Erdgeschichte zum Angreifen. Die Eurasische und die Nordamerikanische Platte driften jedes Jahr um zwei Zentimeter auseinander. Durch permanente Einspeisung von Gesteinsschmelze aus dem Erdmantel bricht die Insel nicht auseinander. An der Oberfläche zeugen dreißig Vulkane von der Macht unter ihr. Die hohen Geysire zeigen auf ganz besondere Art, wie schön eine solche Ur-Kraft sein kann.

Kultur und Sehenswürdigkeiten der Insel

Da die typisch skandinavischen Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels zum Urlaub machen auf Island anregen, ist die Wirtschaft des Landes nach und nach auf die steigende Nachfrage an Erholungsmöglichkeiten eingegangen. So finden sich wunderschöne natürliche heiße Badeseen, Wander- und Reitwege (immerhin ist hier die Heimat des Islandpferdes) Aussichtsplattformen an Fjorden sowie Whalewatching für Naturliebhaber.
Wer den Trubel einer lebendigen Stadt erleben möchte, kann Reykjavik mit seinen Museen, Clubs oder Restaurants besuchen.
Kulturell dreht sich auch in dieser nördlichen Metropole vieles um die Wikinger. Im Jahre 870 übernachtete der Wikinger Gardar Svavarsson im Norden der Insel und benannte sie einfach nach sich selbst – Gardarsholm. Als im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert keltische Auswanderer kamen, begründeten sie nach der griechischen Antike das zweite parlamentarische System in Europa, das Althing. Über dies und viele berühmte Seefahrer kann man sich in einem entspannten Urlaub informieren.

Urlaub auf Island

Die wohl beliebteste Art, hier Urlaub zu machen, ist, die Ringstrasse Nummer 1 zu befahren, die Asphaltstrasse, die die Insel einmal umrundet und grob der Küstenlinie folgt. Auf Schienenverkehr muss man verzichten, ebenso auf Autobahnen. Da ein Großteil der Nebenstraßen unübersichtlich und nur geschottert sind, wurde die Insel in den letzten Jahren zum Mekka der Offroader, die die Geländegängigkeit ihrer Fahrzeuge hier bis aufs Letzte ausreizen können.